Die schwache Nachfrage nach in die Jahre gekommenen Büroraum und der gleichzeitige Boom des Wohnungsmarkts führen verstärkt dazu, dass Büroobjekte zu Wohngebäuden umgestaltet werden. „Die Möglichkeit einer Neunutzung zu Wohnzwecken wurde jahrelang vor allem diskutiert, jetzt ist das Thema aber in der Praxis angekommen“, so Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien.  

Das Unternehmen ortet die besten Möglichkeiten bei Büroobjekten aus den Achtzigern und Neunzigern in zentrumsnahen Lagen, also etwa innerhalb des Gürtels oder im 2. und 20. Bezirk  Ein bemerkenswertes Praxisbeispiel für erfolgreiche Neunutzung ist unter anderem das spektakuläre „Palais Principe“ am Hohen Markt, bei dem in einem ehemaligen Versicherungsgebäude einige der exklusivsten Wohnungen Wiens entstanden sind. Ebenfalls aufsehenerregend ist das Projekt „Fifty Four easy apartments“ im 2. Bezirk, bei dem aus 4.400 m² Büroflächen 54 gehobene Wohnungen errichtet werden und bereits großteils verkauft sind.

 

Ursprung: oiz.at